Mehr über mich oder von mir:

Angefangen zu schreiben habe ich mit 15 Jahren. Damals kam ich aus dem Kino heraus und fragte mich, auf der Autofahrt nach Hause, ob ich nicht auch in der Lage wäre in eine fremde Welt einzutauchen, spannende Charaktere zu entwickeln und meine Fantasie aufzuschreiben. Zuhause habe ich mich dann hingesetzt, ein altes, unbenutztes Tagebuch aus dem Schrank gewühlt und angefangen zu schreiben. Damals noch ohne Planung oder den Funken einer Ahnung, nur bewaffnet mit einem Kugelschreiber, der eine wahnsinnige Sauerei gemacht hat.
Den Sprung vom Tagebuch zum Computer fand ich dadurch schnell. Der Weg zur Horrorliteratur hat dann doch etwas gedauert. Tatsächlich waren meine ersten zwei Bücher High-Fantasy Bände. Also gewaltige Welten, eigene Sprachen, Dutzende Charaktere und faszinierende Einblicke an Orte voller Magie. Ich hatte viel Spaß diese Bücher zu schreiben, auch wenn es aufwendig war, und ich teilweise den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen habe.

Zwei Bücher und gut 1 Million geschriebene Wörter später beschloss ich, dass ich mich schreibtechnisch umorientieren wollte und ich brauchte nicht lange zu überlegen, in welche Richtung es gehen sollte. Denn schon immer war ich von der Welt des Horrors beeindruckt und mir war klar, dass ich nur dahin gehen könnte ...

Horror ist etwas Faszinierendes.

Horror ist machtvoll. Warum? Weil Horror mit dem Gefühl der Angst zu tun hat. Und Angst ist, wie wir wissen, etwas sehr Intensives. Im Grunde sind wir auf sie angewiesen. Haben wir zu wenig, rennen wir zu leidenschaftlich in ein einsturzgefährdetes Gebäude und wundern uns, warum uns die Decke auf den Kopf knallt. Ist sie zu stark, kann es passieren, dass wir gar nicht mehr das Haus verlassen.
Auch ich habe meine Erfahrungen mit der Angst gemacht und ich bin der Meinung, dass die Angst, mit ihren guten und weniger guten Eigenschaften, doch einen gewaltigen persönlichen Wert besitzt, denn welches Gefühl fordert uns so stark heraus wie die Angst? Mit welchem Gefühl lässt sich unser Inneres am besten erforschen? Ist es nicht so, dass wir uns so zeigen, wie wir wirklich sind, wenn wir Angst haben? Und ich meine richtig nachdrückliche Angst.
Als Autor sehe ich es als meine Aufgabe an genau dieses Phänomen zu erforschen. Ich steige für Sie in die Köpfe derjenigen, denen wir niemals eine üble Tat zugetraut hätten. Was ist da los, an diesen dunklen Orten, die sonst keiner zu sehen bekommt? Welche Erklärungen gibt es für das Unglück? Welche Art von Angst lauert dort, zwischen den Abgründen, darauf wartend, von mir und Ihnen, liebe Leser, ausgegraben zu werden?
Nun ... ich möchte nicht leugnen, dass mir das ziemlichen Spaß bereitet, diese Fragen für Sie zu beantworten. Ehrlich gesagt, kann ich mir nichts Besseres mehr vorstellen ...

Denn ich sehe es beim Verfassen von Texten als meinen Anspruch, mich nicht nur mit der Angst auseinanderzusetzen, sondern auch Vielfalt zu erreichen. Zu oft, zu lange wird nur die gleiche Geschichte erzählt, und das, obwohl es so viele gibt, die berichtet werden wollen. Ich möchte, dass Sie von meinen Ideen gefesselt sind, dass Sie sich zurücklehnen können und gleichzeitig dieses Kribbeln merken, wenn Sie erkennen, dass Sie doch nicht wissen, wie es ausgehen wird. Denn für mich ist eines klar: Das Gute muss nicht immer gewinnen!
Seit meinem 15ten Lebensjahr bin ich nun schon aktiv am Schreiben und ich habe nicht vor, damit aufzuhören. Zum einen macht es mir zu viel Spaß, zum anderen habe ich mittlerweile so viele Ideen, dass ich mich frage, ob ich tatsächlich jemals alle aufschreiben kann.

Ich hoffe es zumindest, auch wenn es dauern wird.
In diesem Sinne noch viel Freude beim Anschauen der Seite und ich freue mich auf Sie!

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